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KMU Newsletter
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

in der 13. Ausgabe unseres Newsletters informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen im Bereich der biobasierten Industrien in Europa, den „MANTRA Open Call“ für KMU im verarbeitenden Gewerbe und die Förderung des Projekts „PowerUp NetZero“ zur Reduzierung von Treibhausgasen.

Darüber hinaus stellen wir Ihnen die neue EU-Innovationsplattform vor sowie eine aktuelle Umfrage der EU zum sogenannten „Gold-Plating“.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!

 
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Neue „Bio-based Europe Alliance“: Europäische biobasierte Kreislaufindustrien sollen wettbewerbsfähiger werden

Die EU hat im Juli 2026 neue Initiativen zur Förderung der Bioökonomie angekündigt. Dazu gehören die „Bio-based Europe Alliance“ (BEA) zur Unterstützung der Marktexpansion, die „Bioeconomy Investment Deployment Group“ (BIDG)  zur Verbesserung des Zugangs zu Finanzmitteln sowie eine Expertengruppe für Bioökonomie zur Unterstützung der Umsetzung durch die Mitgliedstaaten. 

Die BEA soll als wirkungsvolles Instrument zur Stärkung der strategischen Autonomie Europas dienen, indem sie Produkte „Made in the EU“ fördert. Darüber hinaus bietet sie eine hohe Sichtbarkeit als Vorreiter beim Ausbau der biobasierten Industrie. Unternehmen und weitere Akteure sind eingeladen ihr Interesse an einer Beteiligung zu bekunden. Offiziell starten soll die Allianz am 21. Oktober 2026 im Rahmen des „Global Bioeconomy Summit“ in Dublin. Eine Interessenbekundung kann bis zum 31. Juli 2026 über das Formular zur Bestätigung des Interesses eingereicht und an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: ENV-BIOECONOMY-STRATEGY@ec.europa.eu.  

Im Rahmen des „Circular Bio-based Europe Joint Undertaking“ (CBE JU) wurden bereits im April 2026 neue Projektaufrufe veröffentlicht. Mit insgesamt 170,7 Millionen Euro, verteilt auf 13 Themenbereiche, sollen die Entwicklung und der Ausbau wettbewerbsfähiger kreislauforientierter biobasierter Industrien in Europa gefördert werden. Alle Akteure, einschließlich KMU und Start-ups des kreislauforientierten biobasierten Sektors, sind eingeladen, ihre Anträge bis zum 22. September 2026 einzureichen. Eine Übersicht aller Förderprogramme finden Sie hier.

Die CBE JU finanziert drei Arten von Maßnahmen:

  • Forschungs- und Innovationsmaßnahmen (RIAs): Sie dienen der Gewinnung neuer Erkenntnisse oder der Untersuchung der Machbarkeit einer neuen oder verbesserten Technologie, eines Produkts, eines Verfahrens, einer Dienstleistung oder einer Lösung.
  • Innovationsmaßnahmen (IAs): Sie dienen der Skalierung von Aktivitäten – vom Prototyp bis hin zur Produktvalidierung und Markteinführung.
  • Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen (CSAs): Sie dienen unter anderem dem Aufbau von Interessengemeinschaften, der Förderung technologischer Visionen und der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Verbreitung und Verwertung von Forschungsergebnissen.

Falls Sie sich bewerben möchten, unterstützt Sie die BayFOR gerne dabei, ihre Projektidee richtig einzuordnen.

 
 
 

„Mantra Open Call“: Förderung für die digitale und ökologische Transformation von KMU im verarbeitenden Gewerbe

Das EU-Projekt MANTRA steht für „Sustainable and Innovative Manufacturing“ (nachhaltige und innovative Fertigung). Im Rahmen des Projekts werden 50 zukunftsorientierte KMU ausgewählt, die finanzielle und technische Unterstützung erhalten, um neue Lösungen zu erproben, fortschrittliche Technologien einzuführen und ihre Wettbewerbsfähigkeit in einer sich rasch wandelnden Branchenlandschaft zu stärken. Bewerben können sich KMU aus den Bereichen Fertigung, Textilien, Lebensmittel, Keramik und Metalle, die ihre digitale und nachhaltige Transformation vorantreiben möchten.
Durch den Beitritt zur MANTRA-Community-Plattform profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
  • Fördermittel bis zu 50.000 Euro für das Testen und die Umsetzung innovativer Technologien, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind;
  • ein sorgfältig zusammengestellter Matchmaking-Prozess mit Technologieanbietern, Expertinnen und Experten sowie Partnern zur gemeinsamen Gestaltung Ihrer Transformations-Roadmap;
  • Schulungen, Mentoring und gegenseitiges Lernen von Führungskräften aus dem gesamten europäischen Fertigungsökosystem;
  • Sichtbarkeit und Vernetzung über die digitale MANTRA-Community-Plattform, eine Community, die darauf ausgelegt ist, die Wirkung der Maßnahmen zu beschleunigen.

Wenn Sie ein traditionelles Fertigungs-KMU mit Sitz in Europa sind und Ihre Strategie in den Bereichen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation weiterentwickeln möchten, ist der „MANTRA Open Call“ Ihre Chance. Hier finden Sie Informationen zu den Teilnahmebedingungen.

 
 
 

EU-Projekt „PowerUp NetZero“: Bis zu 20.000 Euro für KMU für die Erreichung ihrer Emissionsziele

Das EU-Projekt „PowerUp NetZero“ unterstützt KMU und Start-ups bei der Einführung und Entwicklung von Technologien zur Erreichung ihrer Netto-Null-Emissionsziele. Das Projekt treibt durch Förderung, Ausschreibungen für Innovationen und deren Einführung, gezielte Schulungen und die Zusammenarbeit innerhalb des Ökosystems Lösungen in den Bereichen Solarenergie, Batterien und Energiespeicherung, Wasserstofftechnologien, nachhaltiges Biogas und Biomethan sowie CO₂-Abscheidung und -Speicherung (CCS) voran. Der aktuelle „Open Call“ des Projekts bietet finanzielle Unterstützung für die Planungsphase von Netto-Null-Emissionstechnologien. Dazu gehören folgende Dienstleistungen: 
  • technische und wirtschaftliche Machbarkeitsstudien;
  • Roadmaps zur Technologieeinführung;
  • Integrationsplanung und grundlegende technische Planung;
  • digitale Dienste zur Einführung von Netto-Null-Technologien;
  • Unterstützung in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit, ESG oder Compliance;
  • Unterstützung bei der Markteinführung und Skalierung.

Die geförderten Maßnahmen sollen die Innovation von Geschäftsprozessen im Zusammenhang mit der Einführung neuer Technologien in bestehende Betriebsabläufe unterstützen und so zur ökologischen und digitalen Transformation beitragen, unter anderem durch entsprechende digitale Lösungen.

Finanzielle Unterstützung wird für maximal 19 KMU gewährt, wobei der maximale Förderbetrag 20.000 Euro pro KMU beträgt. Darüber hinaus müssen die Begünstigten eine Kofinanzierung von mindestens 20 % des Gesamtbudgets der geförderten Maßnahme sicherstellen. Alle weiteren Informationen zu den Teilnahmebedingungen können Sie hier nachlesen. Bewerbungsschluss ist der 30. Juli 2026
 
 
 

Zentrale Anlaufstelle für Innovatoren: Neue EU-Innovationsplattform

Die neue EU-Innovationsplattform ist die zentrale digitale Anlaufstelle für europäische Innovatoren, Investoren und Dienstleister. Über die Plattform können Sie Finanzmittel, Dienstleistungen und Infrastruktur finden, vergleichen und beantragen. Sie wurde von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen und bündelt und verbessert die Innovationsförderlandschaft in Europa, indem sie Ressourcen, Dienstleistungen und Angebote für EU-geförderte Innovatoren zusammenführt – in jeder Phase, von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Marktreife oder Skalierung.

Die Plattform richtet sich an EU-geförderte Innovatoren, die Forschungsergebnisse in wirkungsvolle Lösungen für die Praxis umsetzen möchten. Zur Teilnahme eingeladen sind Begünstigte von EU-finanzierten Projekten aus „Horizont Europa“ (ERC, MSCA, EIC, EIT, Cluster), öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP), ERA-NETs, gemeinsamen Programmplanungsinitiativen („Joint Programming Initiatives“, JPI) sowie Interreg-Programmen, die die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen anstreben.

Wenn Sie die Angebote der Plattform nutzen möchten, können Sie ein Konto erstellen und von folgenden Vorteilen profitieren:

  • maßgeschneiderte Empfehlungen für Ihre Innovation, – von Fördermöglichkeiten bis hin zu Veranstaltungen;
  • mehr Sichtbarkeit für Ihr Projekt;
  • die Möglichkeit, Ihre eigenen Fortschritte zu verfolgen;
  • Zugang zur Plattform der Community.
 
 
 

Konsultation zur Vereinfachung nationaler Vorschriften, die über europäische Vorgaben hinausgehen („Gold-Plating“)

Die Europäische Kommission hat am 1. Juli 2026 eine EU-weite Umfrage zum sogenannten „Gold-Plating“ gestartet. Dabei geht es um nationale Vorschriften, die bei der Umsetzung von EU-Recht über die europäischen Vorgaben hinausgehen und dadurch zusätzliche Bürokratie oder Überregulierung für Unternehmen verursachen können.

Mit der Umfrage möchte die Kommission erfahren, wie sich „Gold-Plating“ auf Unternehmen auswirkt, welche zusätzlichen Kosten entstehen, und welche Maßnahmen geeignet wären, diese Belastungen zu reduzieren. Die Ergebnisse fließen in den Dialog mit den Mitgliedstaaten sowie in einen Leitfaden („Toolkit“) zur Vermeidung von „Gold-Plating“ im europäischen Binnenmarkt ein.

Wenn Sie ein konkretes Beispiel aus Ihrem Unternehmen haben, beschreiben Sie bitte möglichst detailliert, auf welche Hindernisse Sie bei der Vermarktung Ihrer Produkte oder Dienstleistungen auf dem EU-Binnenmarkt stoßen. Dazu können Informationen zum Produkt oder zur Dienstleistung, zu den Zielmärkten sowie zu Unterschieden bei der Umsetzung der EU-Vorschriften auf nationaler oder lokaler Ebene gehören, die Ihre Geschäftstätigkeit erschweren und Verfahren langwieriger, komplexer oder kostspieliger machen. Unternehmen und andere Interessenträger sind eingeladen, sich bis zum 15. September 2026 an der Umfrage zu beteiligen. Ergänzend können Stellungnahmen oder Analysen hochgeladen werden.

 
 
 
Nächste Veranstaltungen

24. August 2026: „AGRA“ – Internationales Matchmaking, Slowenien

Die Internationale Messe für Landwirtschaft und Ernährung „AGRA 2026“ in Slowenien bietet eine gute Gelegenheit, Kontakte zu potenziellen Geschäftspartnern zu knüpfen, neue Kooperationsmöglichkeiten zu erkunden und sich mit Fachleuten aus Slowenien und dem Ausland auszutauschen. Die Veranstaltung bringt Unternehmen, Expertinnen und Experten, Innovatoren, Institutionen und Organisationen der Unternehmensförderung aus den Bereichen Landwirtschaft, Jagd und Fischerei sowie aus verwandten Dienstleistungsbereichen zu einer dynamischen eintägigen Veranstaltung mit inspirierenden Vorträgen, praktischen Einblicken und internationalen B2B-Matchmaking-Möglichkeiten zusammen. Ergänzend findet am 3. September eine online B2B-Veranstaltung statt.
Eine Anmeldung ist hier möglich.

Bis Dezember 2026: „EDF Partner Pool“-Plattform, online


Die Plattform „EDF Partner Pool“ ist ein vom Enterprise Europe Network betriebener virtueller Marktplatz, der sich an zuvor validierte Teilnehmer richtet, um potenzielle Partner zu suchen, sich für Projektmöglichkeiten zu bewerben und Konsortien für die Themenbereiche des Europäischen Verteidigungsfonds 2026 zu bilden. Die Plattform bietet ein einzigartiges Instrument für langfristige Partnervermittlung, Vernetzung und Schulungen im Rahmen der Ausschreibungen des Europäischen Verteidigungsfonds („European Defence Fund“, EDF). Zudem werden über die Plattform Webinare, Schulungen und „Pitching-Sessions“ organisiert sowie Informationen über relevante Aktivitäten im Zusammenhang mit dem EDF in ganz Europa bereitgestellt. Bisher haben sich mehr als 500 Organisationen angemeldet.
Wenn Sie eine Bewerbung im Rahmen des EDF planen und dafür internationale Partner gewinnen möchten, können Sie sich hier anmelden. 
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Bei Interesse an einem der folgenden Profile stehen wir Ihnen gerne für weitere Informationen oder eine Vernetzung zur Verfügung!

Spanish SME seeks satellite communications operator for cluster 4 horizon project

A Spanish SME specialising in satellite systems is coordinating a Horizon Europe RIA project (HORIZON-CL4-2026-SPACE-03-31) to develop sovereign and interoperable digital building blocks linking Earth Observation (EO) and satellite communications services (SatCom). The consortium seeks a satellite communications operator, a research organisation or university with EO/SatCom expertise, and an industrial partner for validation, demonstration and exploitation activities.  

More Details on the EEN Website.

Hungarian medical robotics SME seeks partners for endoscopic spine surgery robot for the Eurostars Call

A Spanish engineering group with extensive experience in industrial innovation is seeking partners for future Horizon Europe and other European R&D projects in areas such as artificial intelligence, digitalisation, renewable energy, smart mobility and sustainable infrastructure. The company develops engineering and technology solutions for sectors including transport, energy, manufacturing and smart cities and offers expertise in engineering, simulation, automation, system integration and technology validation. The organisation is looking for companies, research organisations and technology providers interested in joint proposal development and collaborative innovation activities. The profile is particularly relevant for organisations active in AI applications, smart industry, energy technologies and sustainable mobility solutions.

More Details on the EEN Website.

 
 
Bereich KMU-Beratung
Natalia García Mozo
 

Angaben gemäß § 5 TMG

Bayerische Forschungsallianz
(Bavarian Research Alliance) GmbH
Prinzregentenstr. 52
80538 München
Deutschland

Vertreten durch

Martin Reichel
Geschäftsführer

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Eintragung im Handelsregister:
München, HRB 163807

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Umsatzsteuer

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz:
DE 814814471

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