Wenn diese E-Mail nicht richtig dargestellt wird, klicken Sie bitte hier.
KMU Newsletter
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

in der 10. Ausgabe unseres Newsletters informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen, Fördermöglichkeiten und Veranstaltungen auf europäischer Ebene für KMU und Start-ups. Im Fokus stehen unter anderem der „Eureka Lightweighting Call 2026“, aktuelle Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie neue europäische Initiativen zur Unterstützung von Scale-ups und wachstumsorientierten Unternehmen.

Darüber hinaus stellen wir Ihnen neue Unterstützungsangebote im Bereich „Investment Readiness“ vor und geben einen Überblick über aktuelle Veranstaltungen und internationale Kooperationsmöglichkeiten im Rahmen des Enterprise Europe Network.

Unsere nächste Ausgabe erscheint nach den Pfingstferien am 12. Juni 2026.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!

 
Lorem ipsum
 
 
 

EU Industrial R&D Investment Scoreboard 2025: Europa im internationalen Innovationswettbewerb

Die Europäische Kommission hat die aktuelle Ausgabe des „EU Industrial R&D Investment Scoreboard 2025“ veröffentlicht. Der Bericht analysiert die 2.000 forschungsstärksten Unternehmen weltweit, die gemeinsam für rund 90 % der globalen privatwirtschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen verantwortlich sind.

Die Ergebnisse zeigen, dass die weltweiten F&E-Investitionen im Jahr 2024 erneut gestiegen sind. Europäische Unternehmen verzeichneten dabei allerdings mit 2,9 % ein deutlich geringeres Wachstum als Unternehmen aus den USA oder China. Laut Bericht ist dies der niedrigste Zuwachs in der EU seit der COVID-19-Pandemie.

Besonders stark bleibt Europa weiterhin in den Bereichen Automotive, Gesundheitstechnologien sowie erneuerbare Energien. So erhöhten europäische Unternehmen ihre F&E-Ausgaben im Bereich erneuerbare Energien um 19,8 %. Auch die Gesundheitsbranche sowie die europäische Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie steigerten ihre Investitionen.

Laut dem aktuellen JRC-Anzeiger 2025 sitzen zudem 248 der 800 forschungsstärksten Unternehmen Europas in Deutschland. Diese Unternehmen vereinen rund 48 % der europäischen F&E-Investitionen auf sich. Während die Automobilindustrie weiterhin eine zentrale Rolle im europäischen Innovationsökosystem spielt, zählt insbesondere der Gesundheitssektor aktuell zu den wichtigsten Wachstumstreibern. Auch die Bereiche Energie sowie Luft- und Raumfahrt zeigen sich weiterhin robust

Gleichzeitig weist der Bericht auf strukturelle Herausforderungen hin. Vor allem im Bereich digitaler Technologien und Software dominieren weiterhin US-Unternehmen die weltweiten Rankings. Die größten Beiträge zum globalen Wachstum der F&E-Ausgaben stammen insbesondere von großen Technologieunternehmen aus den USA.

Die Europäische Kommission sieht daher weiteren Handlungsbedarf bei der Wettbewerbsfähigkeit Europas. Im Fokus stehen künftig insbesondere die Förderung von Start-ups und Scale-ups, strategische Technologien sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Innovationen und Investitionen.

Für innovative KMU und Start-ups bleibt die europäische Förderlandschaft damit weiterhin von hoher Relevanz. Förderprogramme wie Horizon Europe und Förderinstrumente wie der „EIC Accelerator“ oder „Eurostars“ sollen auch künftig dazu beitragen, Forschung, Skalierung und internationale Kooperationen gezielt zu unterstützen.

Weitere Informationen zum „EU Industrial R&D Investment Scoreboard 2025“ finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission.

 
 
 

Eureka Lightweighting Call 2026 gestartet


Mit dem neuen „Eureka Lightweighting Call 2026“ startet eine internationale Ausschreibung für Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Leichtbau. Ziel des Calls ist es, innovative und nachhaltige Leichtbaulösungen mit internationaler Beteiligung voranzutreiben und den Transfer in marktfähige Anwendungen zu unterstützen.

Gefördert werden anwendungsorientierte F&E-Projekte unter anderem in den Bereichen Mobilität, Bauwesen, Energie, Maschinenbau sowie Luft- und Raumfahrt. Inhaltlich liegt der Fokus auf der Entwicklung neuer Leichtbaumaterialien, innovativer Fertigungstechnologien, zirkulärer Designansätze sowie digitaler Lösungen wie digitale Zwillinge oder Machine-Learning-Anwendungen im Leichtbau.

Für deutsche Antragsteller stehen unterschiedliche nationale Fördermöglichkeiten zur Verfügung. In vielen Fällen erfolgt die Förderung über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen mit international ausgerichteten Innovationsprojekten. Abhängig von Konsortium und Projektinhalt können jedoch auch andere nationale Förderprogramme genutzt werden. Forschungseinrichtungen und Hochschulen können ebenfalls als Projektpartner beteiligt werden. Die Einreichfrist für Projektanträge endet am 8. Oktober 2026.

Zusätzlich wird am 2. Juni 2026 eine internationale Pitching-Session organisiert, bei der potenzielle Antragsteller ihre Projektideen vorstellen und sich mit anderen Teilnehmenden vernetzen können. Interessierte Unternehmen können bis zum 26. Mai 2026 einen kurzen Pitch einreichen. Für nähere Informationen zum Einreichungsprozess kommen Sie gerne auf uns zu.

Die BayFOR unterstützt das internationale Matchmaking-Event als Co-Organizer und begleitet den Call aktiv in ihren Netzwerken.
 
 
 

Ready4Invest Toolkit: “Investment Readiness Assessment” für Start-ups auf Investorensuche

Die Vorbereitung auf Gespräche mit Investorinnen und Investoren stellt viele Start-ups vor große Herausforderungen. Neben einer überzeugenden Geschäftsidee spielen insbesondere Marktpotenzial, Geschäftsmodell, Finanzplanung und Skalierungsstrategie eine zentrale Rolle.

Um innovative Unternehmen gezielt auf Finanzierungsrunden vorzubereiten, bietet die BayFOR kostenfreie Unterstützung im Bereich „Investment Readiness“ an. Grundlage ist die sogenannte „Investment Readiness Scorecard“ (IRS), ein im Rahmen des europäischen Projekts EEN2EIC entwickeltes Tool zur strukturierten Selbsteinschätzung von Start-ups und Scale-ups.

Im Mittelpunkt steht ein Online-Assessment, mit dem Unternehmen ihre Vorbereitung auf Investorengespräche analysieren können. Bewertet werden unter anderem die Bereiche Team, Technologie, Markt, Geschäftsmodell, Finanzplanung und Kundenbeziehungen. Auf dieser Basis erhalten Unternehmen konkrete Hinweise zu Weiterentwicklungs- und Optimierungspotenzialen.

Im Anschluss bietet die BayFOR eine individuelle Beratung zur gemeinsamen Auswertung der Ergebnisse an. Dabei können konkrete Fragestellungen rund um „Investment Readiness“, Skalierung, Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten besprochen werden. Bayerische Unternehmen sollten die BayFOR als zuständige Organisation des Enterprise Europe Network (EEN) angeben. Auf Wunsch unterstützen wir Unternehmen auch beim gemeinsamen Ausfüllen der Scorecard.

Das Angebot richtet sich insbesondere an innovative Start-ups und wachstumsorientierte KMU mit internationalem Potenzial.

Für nähere Informationen zur „Investment Readiness Scorecard“ sowie zu Unterstützungs-, Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten kommen Sie gerne auf uns zu.

 
 
 

EIC Fund wählt EQT als strategischen Partner für Scale-up-Investitionen

Der European Innovation Council (EIC) Fund hat die Beteiligungsgesellschaft EQT, als bevorzugten Investmentberater und Fondsmanager für die neue Initiative „Scaleup Europe Fund“ ausgewählt. Ziel ist es, den Zugang zu Wachstumsfinanzierungen für europäische Deep-Tech- und Scale-up-Unternehmen zu verbessern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken.

Mit der Initiative reagiert die Europäische Kommission auf eine zentrale Herausforderung des europäischen Innovationsökosystems: Viele technologieorientierte Unternehmen schaffen zwar den erfolgreichen Markteintritt, stoßen in späteren Wachstums- und Skalierungsphasen jedoch häufig auf Finanzierungslücken. Gerade in kapitalintensiven Bereichen wie Deep Tech, KI, Clean Tech oder Defence Technologies fehlen in Europa oftmals ausreichend große Wachstumsfinanzierungen im Vergleich zu den USA oder Asien.

Der geplante Fonds soll private und öffentliche Investitionen stärker bündeln und europäische Technologieunternehmen dabei unterstützen, langfristig in Europa zu wachsen und zu skalieren. Gleichzeitig unterstreicht die Auswahl von EQT die zunehmende Bedeutung institutioneller Investoren und größerer Wachstumskapitalfonds für das europäische Scale-up-Ökosystem.

Die Initiative reiht sich in aktuelle europäische Maßnahmen zur Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit, strategischen Technologien und Scale-ups ein. Dazu zählen unter anderem der „EIC Accelerator“„STEP Scale Up“ sowie die neue europäische Start-up- und Scale-up-Strategie. Insgesamt zeigt sich damit weiterhin ein klarer Fokus der EU auf die Finanzierung und Skalierung strategisch relevanter Technologien in Europa.
 
 
 

EU-Kommission plant Vereinfachung der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Die Europäische Kommission plant eine umfassende Überarbeitung der European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Ziel ist es, den Aufwand für Unternehmen im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung deutlich zu reduzieren und die bestehenden Anforderungen praxisnäher auszugestalten.

Die vorgeschlagenen Änderungen sind Teil des sogenannten „Omnibus I“-Pakets zur Vereinfachung der EU-Nachhaltigkeitsvorgaben. Künftig sollen insbesondere die Anzahl verpflichtender Datenpunkte reduziert, Berichtspflichten klarer strukturiert sowie die Anwendung des Wesentlichkeitsprinzips vereinfacht werden.

Nach Angaben der Kommission sollen die verpflichtenden Datenpunkte um rund 61 % reduziert werden. Gleichzeitig sollen Unternehmen stärker selbst beurteilen können, welche Informationen tatsächlich wesentlich und berichtsrelevant sind. Zudem ist vorgesehen, quantitative Angaben stärker zu priorisieren und narrative Berichtspflichten zu verringern.

Weitere Anpassungen betreffen unter anderem die Berichterstattung zu Lieferketten, Klimaplänen, Treibhausgasemissionen sowie die bessere Abstimmung mit internationalen Standards und anderen EU-Rechtsvorschriften.

Die überarbeiteten Standards sollen grundsätzlich ab dem Geschäftsjahr 2027 gelten. Unternehmen sollen die neuen Regelungen freiwillig bereits ab dem Geschäftsjahr 2026 anwenden können.

Die geplanten Änderungen sind insbesondere für KMU sowie größere mittelständische Unternehmen relevant, die direkt oder indirekt von Nachhaltigkeitsanforderungen entlang internationaler Lieferketten betroffen sind.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an der Konsultation finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission.
 
 
 
 

Nächste Veranstaltungen

27. Mai 2026: Health Revolution Open Innovation Challenge 2026 in Barcelona

Mit der „Health Revolution Open Innovation Challenge 2026“ findet Ende Mai eine internationale Matchmaking-Veranstaltung im Bereich Digital Health statt. Die Veranstaltung wird im Rahmen des „Health Revolution Congress“ in Barcelona organisiert und richtet sich an Unternehmen, Start-ups, Technologieanbieter sowie Akteure aus dem Gesundheits- und Innovationsökosystem.

Im Mittelpunkt stehen gezielte 1:1-Gespräche zwischen Technologieanbietern, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, um neue Kooperationen, Pilotprojekte und Geschäftsmöglichkeiten im Bereich digitaler Gesundheitslösungen anzubahnen. Thematisch umfasst die Veranstaltung unter anderem digitale Gesundheitstechnologien, datenbasierte Anwendungen sowie innovative Lösungen für das Gesundheitswesen.

Die Vor-Ort-Meetings finden am 27. Mai 2026 in Barcelona statt. Ergänzend werden zwischen dem 2. und 4. Juni 2026 weitere Online-Meetings angeboten.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der entsprechenden Website.

22.–24. Juni 2026: EEN Matchmaking at TAIWAN EXPO 2026 in Europe in Warschau

Mit dem „EEN Matchmaking at TAIWAN EXPO 2026 in Europe“ findet Ende Juni eine internationale Brokerage-Veranstaltung im Rahmen der „TAIWAN EXPO 2026 in Europe“ in Warschau statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Taiwan External Trade Development Council (TAITRA), der taiwanischen Handelsverwaltung sowie dem Enterprise Europe Network (EEN) organisiert. Im Fokus stehen die Themen digitale Transformation und Green Transition sowie innovative Lösungen in den Bereichen Smart Technologies, Smart Manufacturing, Smart Mobility, Smart Healthcare, Smart Energy, Security & Defence sowie resiliente Lieferketten.

Die Veranstaltung bietet Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Clustern die Möglichkeit, gezielte B2B- und Matchmaking-Gespräche mit potenziellen Partnern aus Europa und Taiwan zu führen. Ergänzt wird das Programm durch Fachforen, Produktpräsentationen sowie Networking-Formate rund um internationale Kooperationen und Lieferketten.

Die „TAIWAN EXPO 2026 in Europe“ findet vom 22. bis 24. Juni 2026 in Warschau statt. Sowohl vor Ort als auch online werden Matchmaking-Meetings organisiert, um den Aufbau neuer Geschäfts- und Innovationspartnerschaften zu unterstützen.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der entsprechenden Website.
 
Lorem ipsum
 
Bei Interesse an einem der folgenden Profile stehen wir Ihnen gerne für weitere Informationen oder eine Vernetzung zur Verfügung!

Danish SME seeks laser technology partner for compact weed control solution for EUREKA Eurostars application

A Danish SME is developing a compact laser-based solution for automated weed control and is seeking partners with expertise in laser technologies, optics, sensor integration or automation. The project aims to support sustainable agriculture by reducing the use of chemical herbicides through precise laser applications. The cooperation may also include future European funding opportunities. The profile is particularly relevant for companies and research organisations active in agri-tech, photonics and precision farming.

More Details on the EEN Website.

Horizon Europe: Spanish engineering group seeks partners for projects on AI, energy and smart mobility

A Spanish engineering group with extensive experience in industrial innovation is seeking partners for future Horizon Europe and other European R&D projects in areas such as artificial intelligence, digitalisation, renewable energy, smart mobility and sustainable infrastructure. The company develops engineering and technology solutions for sectors including transport, energy, manufacturing and smart cities and offers expertise in engineering, simulation, automation, system integration and technology validation. The organisation is looking for companies, research organisations and technology providers interested in joint proposal development and collaborative innovation activities. The profile is particularly relevant for organisations active in AI applications, smart industry, energy technologies and sustainable mobility solutions.

More Details on the EEN Website.

 
 
Bereich KMU-Beratung
Natalia García Mozo
 

Angaben gemäß § 5 TMG

Bayerische Forschungsallianz
(Bavarian Research Alliance) GmbH
Prinzregentenstr. 52
80538 München
Deutschland

Vertreten durch

Martin Reichel
Geschäftsführer

Registereintrag

Eintragung im Handelsregister:
München, HRB 163807

Kontakt

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz:
DE 814814471

Bildnachweis

Die Bildrechte für die in diesem Newsletter verwendeten Bilder finden Sie hier. Sollten Sie sich trotz aller Sorgfalt unserer Arbeit in einem Bildrecht verletzt fühlen, wenden Sie sich bitte an pr@bayfor.org.
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte hier.