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Sehr geehrte Damen und Herren,
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in der 8. Ausgabe unseres Newsletters informieren wir Sie unter anderem über aktuelle Fördermöglichkeiten für KMU und Start-ups, darunter Programme in den Bereichen digitale Transformation, biobasierte Lösungen und grüne Technologien. Darüber hinaus berichten wir über die neuste Ausgabe des „EIC Tech Reports 2026“.
Ergänzend stellen wir Ihnen ausgewählte Veranstaltungen und zwei Projektpartnersuchen aus dem Enterprise Europe Network vor.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!
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SYSTEMEU Open Call: Förderung für digitale Transformation in den Bereichen Gesundheitswesen, Energie und Mobilität
Das Horizon-Europe-Projekt SYSTEMEU, in dem die BayFOR Partner ist, fördert überregionale Projekte, die innovative digitale Lösungen in realen Umgebungen entwickeln, testen und validieren – und zwar in den drei Sektoren Gesundheitswesen, Energie und Mobilität. Die Förderung im SYSTEMEU Open Call richtet sich an Forschungseinrichtungen und Innovationsakteure, Unternehmen jeder Größe mit Bezug zu Forschungs- und Innovationsaktivitäten sowie Behörden und Einrichtungen des öffentlichen Sektors, die Dienstleistungen in diesen Bereichen erbringen. Ziel ist die Entwicklung, Erprobung und Validierung innovativer digitaler Lösungen in einem der genannten Sektoren.
Es gelten folgende Voraussetzungen:
- Konsortium: Konsortien dürfen ausschließlich Partner aus den fünf Zielregionen des SYSTEMEU-Projekts umfassen: Bayern (Deutschland), Nordwestrumänien, Castilla y León (Spanien), Kanton Tuzla (Bosnien und Herzegowina) sowie die nördliche Region Portugals.
- Budget: Das Projektbudget liegt zwischen 750.000 und 2,2 Mio. Euro. Für die Einordnung des Budgets werden drei Projektkategorien unterschieden: kleine, mittlere und große Projekte mit einem Budget von 750.000 Euro, 750.000 bis 1,1 Mio. Euro bzw. 1,1 bis 2,2 Mio. Euro. Pro Partner können maximal 600.000 Euro beantragt werden. Die Konsortialgröße richtet sich nach dem Projektbudget.
- Technologiereifegrad (TRL): Die zu demonstrierenden Technologien sollten bei TRL 6 beginnen und im Projekt bis TRL 8 weiterentwickelt werden.
Der Call wird ab Juni 2026 veröffentlicht und ist bis 15. Oktober 2026 für die Antragstellung geöffnet. Weitere Informationen zu den Konditionen finden Sie auf der Projekt-Website von SYSTEMEU.
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BIONetZero Acceleration Programm: Förderung für KMU mit biobasierten Lösungen
BIONetZero ist ein europäisches Projekt, das KMU in der Agrar- und Lebensmittelbranche sowie in energieintensiven Industriezweigen finanziell unterstützt. Ziel ist es, die Abhängigkeit europäischer Unternehmen von kritischen Rohstoffen und Technologien zu verringern. Im Fokus stehen die Entwicklung und Skalierung biobasierter Lösungen, die eine klimaneutrale Produktion ermöglichen.
Insgesamt sollen rund 100 KMU gefördert werden, die an biobasierten Lösungen für klimaneutrale Technologien in der Agrar- und Lebensmittelbranche sowie in energieintensiven Industrien arbeiten. Teilnehmende Unternehmen erhalten Zugang zu:
- Finanzieller Unterstützung: je nach Entwicklungsstand des Unternehmens verschiedene Fördermöglichkeiten, bis zu 60.000 Euro pro KMU
- Netzwerkaktivitäten: Zugang zu Veranstaltungen, Unternehmensbesuchen und Investorentreffen
- Unterstützung durch Experten: Vermittlung von Kontakten zu Mentoren, Spezialisten und Technologieanbietern
Das BIONetZero-Programm folgt einem vierstufigen Kaskadenfinanzierungsmodell von der Ideenfindung bis zur Kommerzialisierung. Die Teilnahme an Stufe 1 ist Voraussetzung für die Förderung in den weiteren drei Stufen:
- Stufe 1: Unterstützung für Netzwerk- und Reisekosten in Höhe von bis zu 3.500 Euro pro KMU
- Stufe 2: Förderung für Produkt- und Prozessvalidierung sowie -entwicklung von bis zu 15.000 Euro
- Stufe 3: Förderung für Kommerzialisierung und Marktanpassung von bis zu 40.000 Euro pro KMU
- Stufe 4: Unterstützung bei der Internationalisierung und beim Markteintritt in Drittländern von bis zu 5.000 Euro pro KMU
Informationen zur Bewerbung und zu den einzelnen Förderstufen finden Sie im „ Call-Dokument“ und auf der Bewerbungsplattform des Anbieters. Die Bewerbungsfrist für die erste und verpflichtende Stufe endet am 9. Juni 2026.
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Open Horizons Final Call: Förderung für Unternehmerinnen in den Bereichen Deep Tech und Digitalisierung
Das EU-Projekt „ Open Horizons“ bietet im Rahmen der finalen Ausschreibung bis zu 55.000 Euro Förderung für Unternehmerinnen sowie die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen. Ziel des Programms ist es, die Fähigkeiten innovativer Start-ups zu stärken und den Zugang zu Investitions- und Wachstumschancen zu erleichtern. Dabei sollen Start-ups gefördert und ihr Investitionspotenzial gesteigert werden, sodass sie ihre Lösungen schneller skalieren und eine langfristige Wirkung im Deep-Tech-Ökosystem erzielen können. Der Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz, grünen Technologien, Blockchain und fortschrittlichen Materialien. Das Programm richtet sich an junge, von Frauen geführte Start-ups aus den Bereichen Digital- und Deep Tech, die in Europa oder einem mit „Horizon Europe“ assoziierten Land ansässig sind. Voraussetzung ist, dass das Start-up Technologien im Digital- oder Deep-Tech-Bereich entwickelt. Die Bewerbungsfrist ist am 19. Mai 2026. Weitere Informationen zu den Bewerbungskriterien finden Sie auf der Programmwebsite. Die Bewerbung kann über die Website des Anbieters eingereicht werden.
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EIT ClimateLaunchpad 2026: Coachingprogramm für Start-ups im Bereich Klimaschutz, Ressourceneffizienz und biobasierte Lösungen
„ ClimateLaunchpad“ ist einer der weltweit größten Wettbewerbe für grüne Geschäftsideen. Er richtet sich an Klima-Innovatoren in der Frühphase , insbesondere an diejenigen, die sich noch in der Ideen- oder Konzeptphase befinden. Auch wenn das Unternehmen noch nicht gegründet wurde, ist eine Bewerbung möglich. Das kostenlose Programm bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zu den Grundlagen des Aufbaus und der Erprobung eines Klimastart-ups und ist speziell auf Erstgründer zugeschnitten. Es ist Teil des unternehmerischen Ökosystems von Climate KIC, Europas führende Agentur und Community für Klimainnovationen.
Bewerben Sie sich für den Jahrgang 2026 und sichern Sie sich die Chance auf:
- professionelles Coaching und Mentoring zur Weiterentwicklung Ihrer Idee
- die Teilnahme an einem strukturierten Programm zur Erprobung, Weiterentwicklung und Validierung Ihres Geschäftsmodells
- Zugang zu einem globalen Netzwerk aus Investoren
- die Möglichkeit, bei einer Abschlusskonferenz in Singapur live zu pitchen und den Hauptpreis zu gewinnen
Bewerben können sich Start-ups aus den folgenden Bereichen bis zum 30. April 2026:
- Klimaschutz, Klimaanpassung und Resilienz
- Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz
- naturbasierte Lösungen und Biodiversität
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EIC Tech Report 2026 veröffentlicht: 25 Schlüsselbereiche für Europas Technologieentwicklung
Der Europäische Innovationsrat (EIC) hat den „ EIC Tech Report 2026“ veröffentlicht, in dem er 25 Themen (Signals) für Deep-Tech-Technologien aufzeigt, die eine entscheidende Rolle für die künftige Innovations-, Industrie- und Marktentwicklung Europas spielen könnten. Die Themen decken drei zentrale Bereiche ab, die auf die Plattform „Strategische Technologien für Europa“ (STEP) abgestimmt sind:
- Digital- und Weltraumtechnologien, insbesondere fortschrittliche Halbleitermaterialien, sichere und dezentrale KI-Systeme, Infrastrukturen für die Quantenkommunikation sowie Systeme für die Wartung und Instandhaltung im Orbit
- Saubere und ressourceneffiziente Technologien, darunter Rückgewinnung kritischer Rohstoffe, Wasseraufbereitung und -entsalzung, fortschrittliche Materialien zur Wärme-Strom-Umwandlung und Wärmerückgewinnung sowie energieaktive Gebäude
- Biotechnologien und Gesundheit, darunter neuartige Lebensmittelproduktionssysteme, computergestütztes Proteindesign und die Herstellung fortschrittlicher Therapien sowie Diagnose- und Interventionsgeräte der nächsten Generation
Die 25 im Bericht identifizierten Themen basieren auf internen EIC-Daten aus geförderten Projekten und Vorschlägen im Zeitraum 2021 bis 2025. Diese stammen aus den „Open“- und „Challenge“-Ausschreibungen der drei Förderinstrumente „Pathfinder“, „Transition“ und „Accelerator“, die von der Exekutivagentur für den Europäischen Innovationsrat und KMU (EISMEA) verwaltet werden.
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Nächste Veranstaltungen
20. – 21. Mai 2026: Konferenz für hyperspektrale Bildgebung 2026, Graz, Österreich
Die Konferenz für hyperspektrale Bildgebung in der Industrie 2026 findet am 20. und 21. Mai 2026 in Graz (Österreich) statt und bringt Unternehmen und Innovatoren aus dem Bereich der hyperspektralen Bildgebung für industrielle, biomedizinische und verteidigungstechnische Anwendungen zusammen. Zu den Themen gehören fortschrittliche Sensortechnologien, KI-gestützte Datenanalyse, Systemdesign für industrielle und biomedizinische Anwendungen sowie neue Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Recycling, Landwirtschaft, Gesundheitswesen und Verteidigung. Die Teilnahmegebühr liegt zwischen 125 und 600 Euro. Ergänzt wird die Konferenz durch eine Matchmaking-Plattform des Enterprise Europe Network, an deren Organisation die BayFOR beteiligt ist
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung für das Matchmaking finden Sie auf der entsprechenden Website.
6. Mai 2026: Eureka Global Innovation Summit Basel, Schweiz
Der „Global Innovation Summit“ ist eine regelmäßig stattfindende Veranstaltung, die im Rahmen von Eureka, dem weltweit größten Netzwerk zur Förderung gemeinsamer Innovationen, organisiert wird. Die Ausgabe 2026 wird vom Schweizer Eureka-Vorsitz, vertreten durch den EEN-Partner Innosuisse, organisiert. Im Fokus stehen Innovationen in der Biotech-Branche in Verbindung mit grundlegenden Technologien und Dienstleistungen wie Digitalisierung, translationale Forschung und Entwicklung, Chemie, Fertigung sowie Steuerungs- und Qualitätskontrollprozessen. Ziel ist die Vernetzung verschiedener Bereiche der Biotech-Branche mit branchenübergreifendem Fachwissen.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie auf der entsprechenden Website.
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Bei Interesse an einem der folgenden Profile stehen wir Ihnen gerne für weitere Informationen oder eine Vernetzung zur Verfügung!
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Netherlands-based agro-ecological research coordinator seeks European innovative SMEs and startups for an European Regional Development Fund (ERDF) consortium
A Dutch agro-ecological research coordinator Wageningen University & Research (WUR) is looking for European innovative small and medium-sized enterprises and startups to collaborate in an ERDF-funded Kansen voor West III project focused on future-proof agriculture. The project aims to increase the innovation capacity of the agricultural and horticultural sector and support a smarter and more sustainable economic transition in Europe.
More Details on the EEN Website.
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Swiss Start-up seeks a parter for digital / SaaS development for circular textile technology for an Eurostars project consortium
A Swiss Start-up with has developed an industrial circular textile technology platform enabling on-site transformation of complex textile and leather waste into new design-grade materials. In collaboration with academic partners, the company is looking for software partner to co-develop the SaaS layer connected to the machine platform to submit an Eurostars project aiming to combine mechanical recomposition technology with digital traceability and ESG-compliant reporting.
More Details on the EEN Website.
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Bereich KMU-Beratung Natalia García Mozo
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Angaben gemäß § 5 TMG
Bayerische Forschungsallianz (Bavarian Research Alliance) GmbH Prinzregentenstr. 52 80538 München Deutschland
Vertreten durch
Martin Reichel Geschäftsführer
Registereintrag
Eintragung im Handelsregister: München, HRB 163807
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Kontakt
Umsatzsteuer
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz: DE 814814471
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