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KMU Newsletter
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

in dieser Ausgabe informieren wir Sie über aktuelle europäische Förder- und Wettbewerbsmöglichkeiten mit besonderer Relevanz für bayerische Start-ups und KMU. Im Fokus stehen ein europaweiter Start-up-Preis mit Sichtbarkeit auf EU-Ebene, neue „Open Calls“ im Bereich Cybersicherheit, die Erweiterung des ZIM-Programms mit Kanada sowie die aktuelle Wettbewerbsrunde des „European Prize for Women Innovators 2026“.

Viel Spaß beim Lesen!

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ZIM International – Förderung für bilaterale Forschungsprojekte Deutschland-Kanada

Gemeinsam mit dem kanadischen National Research Council (NRC) / IRAP (Industrial Research Assistance Programme) fördert dieses ZIM-Programm bilaterale Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) klein- und mittelständischer Unternehmen aus Deutschland und Kanada. Aktuell ist die 17. Ausschreibung des Programms geöffnet.

Die Projekte sollen technologisch innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen mit hohem Marktpotenzial entwickeln.

Bewerbungsfrist: 19. Juni 2026

Förderstruktur

  • Deutsche Partner werden über die regulären ZIM-Förderrichtlinien unterstützt.
  • Die ZIM-Förderquote kann für transnationale Projekte um bis zu 10 Prozentpunkte erhöht werden.
  • Für kanadische Partner gelten die Förderregeln des NRC-IRAP, bei dem kanadische KMU bis zu 50 % ihrer förderfähigen Kosten erhalten können (je nach Programm und Voraussetzungen).

Teilnahme
Erforderlich ist ein bilaterales Konsortium mit mindestens einem deutschen und einem kanadischen KMU. Zusätzliche Projektpartner (z. B. Forschungseinrichtungen) sind möglich, sofern sie zum Projektziel beitragen.

Technologische Ausrichtung
Die branchenoffene Ausschreibung richtet sich an FuE-Projekte aus unterschiedlichen technologischen Bereichen. Erwartet werden marktorientierte Innovationen mit klarer Wachstums- und Kommerzialisierungsstrategie.

Für bayerische KMU bietet die Kooperation mit Kanada mehrere strategische Vorteile, darunter eine risikoreduzierte Internationalisierung durch öffentliche Förderung sowie der Aufbau technologischer Partnerschaften in innovationsstarken Bereichen wie KI, Cleantech, Life Sciences und Advanced Manufacturing. Gerade für exportorientierte bayerische Unternehmen oder technologiegetriebene Mittelständler kann diese Kombination aus Förderung und Markterschließung ein sinnvoller nächster Schritt sein.

Wir bei der BayFOR beraten Sie gerne zur Ausgestaltung eines bilateralen Projekts und unterstützen bei der Partneridentifikation. Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Bekanntmachung.

 
 
 

European Startup Prize for Mobility: Europäische Bühne für innovative Geschäftsmodelle

Mit dem „European Startup Prize for Mobility“ werden europaweit Start-ups ausgezeichnet, die innovative Lösungen für gesellschaftliche, technologische oder ökologische Herausforderungen im Bereich Smart Mobility entwickeln. Im Mittelpunkt stehen marktorientierte Geschäftsmodelle mit Skalierungspotenzial.

Der „European Startup Prize for Mobility“ ist kein klassischer Wettbewerb mit festem Preisgeld. Stattdessen profitieren die ausgewählten Unternehmen von einem strukturierten Unterstützungs- und Sichtbarkeitspaket. Die 30 bestplatzierten Start-ups erhalten die Möglichkeit, ihre Lösungen vor europäischen Institutionen, Investoren und Industriepartnern zu präsentieren. Die zehn Finalisten werden in ein mehrmonatiges „Acceleration- und Mentoring-Programm“ aufgenommen.

Die Bewerbungsfrist für die siebte Ausgabe des „European Startup Prize for Mobility“ läuft vom 14. April 2026 bis zum 13. Juni 2026.

Warum ist das für bayerische Start-ups strategisch interessant?

  • Zugang zu europäischen Netzwerken aus Politik, Industrie und Investoren
  • Sichtbarkeit auf EU-Ebene – relevant für Folgefinanzierungen
  • Positionierung als europäischer Innovationsakteur
  • Reputationsgewinn bei Kunden und Partnern
  • Hebelwirkung für spätere EIC- oder Horizon-Europe-Anträge

Gerade für wachstumsorientierte Start-ups im Bereich Clean und Smart Mobility, die sich in einer Skalierungsphase befinden oder Investoren ansprechen möchten, kann eine Teilnahme ein strategisches Signal sein.

Wir unterstützen Sie gerne bei der strategischen Bewertung, ob eine Bewerbung für Sie sinnvoll ist und wie diese in Ihre Gesamtpositionierung eingebettet werden kann.

 
 
 

CYberSynchrony Open Calls: Bis zu 200.000 Euro Förderung pro Projekt für Cybersecurity-Lösungen

Im Rahmen des EU-Projekts CYberSynchrony sind aktuell drei aufeinander abgestimmte Open Calls zur Förderung innovativer Lösungen im Bereich Cybersicherheit geöffnet. Ziel ist es, Unternehmen bei der Entwicklung und Validierung von Technologien zur Stärkung der digitalen Resilienz in Europa zu unterstützen.

Kurzüberblick

Deadline: 1. März 2026, 17:00 Uhr
Förderung: bis zu 200.000 Euro pro Projekt
Förderquote: 100 % (Lump-Sum)
Laufzeit: max. 8 Monate

Zielgruppe: Start-ups, KMU und Forschungseinrichtungen mit marktnahen Cybersecurity-Lösungen

Teilnahme: Einzelantrag oder Konsortium möglich (z. B. KMU und Forschungspartner)

Inhaltliche Ausrichtung:

  • NIS2-Compliance- und Governance-Lösungen
  • Schutz kritischer Infrastrukturen (z. B. Energie, Industrie, Verkehr)
  • Cloud-, Plattform- und Supply-Chain-Sicherheit
  • KI-gestützte Bedrohungserkennung und Sicherheitsautomatisierung
  • Digitale Resilienz und Reaktionsfähigkeit auf Cyberangriffe

Einordnung für bayerische Unternehmen

Der Open Call bietet eine attraktive EU-Fördermöglichkeiten im Cybersecurity-Bereich: hohe Förderquote, schlanke Antragstellung und kurze Projektlaufzeit. Für bayerische Tech-Start-ups und KMU kann sich hier eine gute Gelegenheit ergeben, Prototypen zu entwickeln, Pilotprojekte umzusetzen oder neue Compliance-Lösungen marktnah zu validieren ohne Eigenmittel einsetzen zu müssen.

Ausführliche Informationen finden sie im Call-Dokument. Gerne können Sie sich auch an uns wenden.
 
 
 

CR. EU. IN. HERITAGE: Innovationsförderung für Kultur- und Kulturerbe-Projekte

Mit dem Call „CR. EU. IN. HERITAGE: Cultural Heritage Innovation Grants“ startet eine neue EU-Fördermöglichkeit für KMU, die Innovationen im Bereich Kultur- und Kulturerbe entwickeln. Ziel ist es, die digitale und grüne Transformation der europäischen Kultur- und Kreativwirtschaft zu stärken.

Gefördert werden Cross-Innovation-Projekte, bei denen mindestens zwei KMU gemeinsam neue Produkte, Dienstleistungen oder Prozessinnovationen entwickeln. Besonders im Fokus stehen digitale Anwendungen (z. B. Plattformen, AR/VR, Datenlösungen) sowie nachhaltige Geschäfts- und Betriebsmodelle im Kulturerbe-Kontext. Für bayerische KMU aus den Bereichen „Creative Tech“, Tourismus, digitale Vermittlung, XR/AR, Plattformlösungen oder nachhaltige Nutzung historischer Räume kann dieser Call eine interessante Einstiegsmöglichkeit in EU-geförderte Innovationsprojekte sein.

Key Facts

Zielgruppe: KMU (Konsortium aus mind. 2 KMU)
Förderart: Lump-Sum

Strand 1 – Produktinnovation: 120.000 Euro pro Projekt

Strand 2 – Prozessinnovation: 77.000 Euro pro Projekt

Max. pro KMU: 60.000 Euro

Step 1 – Concept Note: bis 20. April 2026
Step 2 – Vollantrag: bis 31. August 2026

Schwerpunkte: Digitale Transformation, grüne Transformation, Cultural & Creative Industries

Die komplette Ausschreibung finden Sie im Funding and Tenders Portal. Sie können uns auch gerne kontaktieren.
 
 
 

EIC Accelerator – Die neuesten Ergebnisse und was sie bedeuten

Der European Innovation Council (EIC) hat in der jüngsten Auswahlrunde 61 Start-ups und KMU für den EIC Accelerator ausgewählt. Damit nehmen sie an einem der prestigeträchtigsten EU-Förderprogramme für technologiegetriebene Innovationen teil. Insgesamt stehen für diese Runde rund 467 Mio. Euro an Förderung zur Verfügung, überwiegend als Kombination aus Zuschüssen und Beteiligungskapital.

Dieser Cut-Off zeigt erneut: Technologisch ambitionierte Unternehmen aus Europa, und konkret auch aus Bayern, können sich im hart umkämpften Accelerator-Programm durchsetzen.

Konkrete Beteiligung aus Bayern

In der aktuellen Auswahlrunde sind neun deutsche Gewinner gelistet. Von diesen stammen drei aus Bayern, denen wir herzlich gratulieren:

  • Deep Piction GmbH
  • HeyCharge GmbH
  • DeepDrive GmbH

Diese Unternehmen spiegeln die Innovationskraft Bayerns wider: von KI-gestützten Bildanalyse-Technologien über Lösungen für Elektromobilität bis hin zu autonomen Fahrtechnologien. Die Präsenz dieser Firmen unter den ausgewählten Accelerator-Teilnehmern ist kein Zufall, sondern ein Hinweis darauf, dass bayerische Deep-Tech-Start-ups in der Lage sind, erfolgreich auf europäischer Ebene zu konkurrieren.

Der EIC Accelerator ist besonders für Unternehmen relevant, wenn klassische Venture-Finanzierung allein nicht ausreicht, um eine technologische Skalierung zu stemmen. Für Start-ups in Bayern, die sich zwischen Series A und Scale-up-Phase bewegen, bedeutet die Mischfinanzierung durch den EIC Accelerator außerdem eine strategische Brücke, insbesondere in kapitalintensiven Branchen wie Mobility, Energie, DeepTech oder Halbleiter. Der EIC ersetzt dabei keine privaten Investoren, wirkt aber häufig als Qualitäts- und Vertrauenssignal.

Aus unserer Erfahrung lassen sich aus den Gewinnern typische Muster ableiten: eine klare technologische Differenzierung, ein skalierbarer Markt mit europäischer oder globaler Relevanz und ein starkes Management-Team. Gerade für technologiegetriebene Start-ups in Bayern mit eigener IP, komplexer Hardware oder langer Entwicklungsphase kann der EIC Accelerator eine der wenigen Förderoptionen sein, die die notwendige Größenordnung abbilden.

Wenn Sie Interesse an einer gezielten Einordnung oder Vorbereitung eines EIC-Accelerator-Antrags haben, unterstützt Sie die KMU-Beratung der BayFOR bei der Bewertung Ihrer Eignung, der Optimierung Ihres Antrags und der Vorbereitung auf das Jury-Interview.

 
 

European Prize for Women Innovators 2026: Starke Sichtbarkeit für Gründerinnen

 
Der „European Prize for Women Innovators“ ist ein europäischer Wettbewerb, der herausragende Unternehmerinnen auszeichnet, die marktfähige Innovationen vorangebracht haben. Aus den eingegangenen Bewerbungen wurden kürzlich 18 Semi-Finalistinnen aus ganz Europa bekannt gegeben, die im Juni 2026 beim EIC Summit in Brüssel um die Finalplätze konkurrieren werden.
Der Preis ist eng mit dem European Innovation Council (EIC) und dem European Institute of Innovation and Technology (EIT) verbunden und steht für technologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Impact. Neben Preisgeldern von bis zu 100.000 Euro steht vor allem die europäische Sichtbarkeit im Mittelpunkt.
Auch eine Unternehmerin aus Deutschland gehört zur aktuellen Auswahlrunde: Elena Heber, Co-Founder und Managing Director von HelloBetter. Sie zählt zu den 18 Semi-Finalistinnen des „European Prize for Women Innovators 2026“ in der Kategorie EIC Women Innovators. HelloBetter entwickelt innovative Lösungen zur digitalen mentalen Gesundheitsversorgung, bietet digital gestützte, klinisch validierte Therapien an und baut derzeit KI-gestützte Tools zur Unterstützung von Patientinnen und Patienten auf.
 
 
 
 

Nächste Veranstaltungen

12. März–15. April 2026: Online-Seminarreihe und Workshops zum EIC Accelerator

Die Nationale Kontaktstelle EIC Accelerator bietet im März und April 2026 eine Reihe kostenloser Online-Veranstaltungen für Start-ups und KMU an, die sich über das Förderinstrument EIC Accelerator informieren oder eine Antragstellung vorbereiten wollen.

Im Rahmen der Online-Seminarreihe im März 2026 werden folgende Module angeboten:

Zusätzlich finden weitere thematische Webinare statt:

Die Veranstaltungen richten sich an Start-ups und KMU, die eine Antragstellung planen oder ihre Kenntnisse zu Anforderungen, Förderprozessen und Evaluierung vertiefen möchten. Die Teilnahme kostenlos. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website der Nationalen Kontaktstelle.

17.–19. März 2026: EnergyWeek 2026 – Matchmaking in Vaasa (Finnland)

Vom 17. bis 19. März 2026 findet im Rahmen der EnergyWeek 2026 ein mehrtägiges B2B-Matchmaking in Vaasa statt, das vom Enterprise Europe Network in Kooperation mit den EnergyWeek-Veranstaltern organisiert wird. Die EnergyWeek ist eine der größten Energiewirtschafts- und Innovationsveranstaltungen im nordischen Raum, mit Schwerpunkten auf erneuerbare Energien, intelligente Energiesysteme, Energiespeicherung, Digitalisierung und Energieregulierung. Beim Matchmaking in der Vaasa City Hall haben Unternehmen aus dem gesamten Energiesektor die Möglichkeit, in vorab gebuchten 20-minütigen Fachgesprächen potenzielle Technologie-, Forschungs- oder Geschäftspartner zu treffen und erste Kooperationsansätze zu erarbeiten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Registrierung im Voraus ist jedoch erforderlich. Anmelden können Sie sich bei der B2Match-Seite des Veranstalters.


 
 
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Bei Interesse an einem der folgenden Profile stehen wir Ihnen gerne für weitere Informationen oder eine Vernetzung zur Verfügung!

Italian medtech startup seeks software partner for Eurostars Call (Deadline 19 March 2026)

An Italian medtech startup is preparing a proposal for the Eurostars Call (Eureka framework, deadline 19 March 2026) and is looking for an SME software partner to co-develop a cloud-based SaaS platform for automated and certified customization of 3D-printed orthopedic immobilisation devices. A proof of concept has already been completed. The project now enters the MVP phase to build a scalable, production-grade platform integrating clinical data capture, parametric model customisation, 3D file generation and traceability features suitable for regulated environments. The company seeks a partner with strong expertise in cloud-native SaaS architecture, web and backend development, APIs, DevOps, data security (GDPR), and ideally experience in medical or regulated software contexts. The partner will act as main technology counterpart within the Eurostars consortium.

More Details on the EEN Website.

Italian SME seeks partners for Horizon Europe Call HORIZON-CL5-2026-11-D3-23 on AI-Driven Data Sharing in the Energy Sector

An Italian SME specialised in digital solutions for energy systems is preparing a proposal for the Horizon Europe call HORIZON-CL5-2026-11-D3-23 (deadline 1 December 2026) and is seeking international partners for a collaborative R&D project. The project aims to standardise transnational energy datasets (supply, demand, grid observability) to enable large-scale training and testing of AI models for energy forecasting. It will develop interoperable data models, AI-based forecasting tools, and benchmarking systems to evaluate optimisation performance under strict privacy, security and FAIR data principles. The consortium is open to universities, SMEs, large companies and research institutions with expertise in AI, data spaces, smart grids, energy communities, cybersecurity, interoperability or energy forecasting. Partners will contribute to dataset integration, AI development, validation frameworks and deployment in pre-production environments.

More Details on the EEN Website.


 
 
Bereich KMU-Beratung
Natalia García Mozo
 

Angaben gemäß § 5 TMG

Bayerische Forschungsallianz
(Bavarian Research Alliance) GmbH
Prinzregentenstr. 52
80538 München
Deutschland

Vertreten durch

Martin Reichel
Geschäftsführer

Registereintrag

Eintragung im Handelsregister:
München, HRB 163807

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Umsatzsteuer

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz:
DE 814814471

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