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KMU Newsletter
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

in der aktuellen Ausgabe unseres KMU-Newsletters informieren wir Sie über neue europäische Fördermöglichkeiten, darunter den KMU-Fonds zum Schutz geistigen Eigentums, den aktuellen „IHI Call“ für Gesundheitsinnovationen sowie internationale Kooperationsmöglichkeiten im Rahmen von CELTIC-NEXT. Darüber hinaus berichten wir über die Ergebnisse der jüngsten EIC-Transition-Ausschreibung mit erfolgreicher Beteiligung aus München sowie über Veranstaltungen und aktuelle Projektpartnersuchen für innovative KMU und Start-ups.

Viel Spaß beim Lesen!

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KMU-Fonds 2026: Zuschüsse für KMU zum Schutz des geistigen Eigentums

Der KMU-Fonds „Ideas Powered for Business“ ist ein Finanzhilfeprogramm, das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der EU dabei helfen soll, ihre Rechte des geistigen Eigentums, beispielsweise in den Bereichen Marken, Design, Patente und Pflanzensorten, zu schützen. Der KMU-Fonds ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) durchgeführt wird. Gefördert werden KMU mit Sitz in der EU und der Ukraine. Die Förderung erfolgt in Form einer Rückerstattung von Gebühren für Maßnahmen im Bereich des Schutzes des geistigen Eigentums. Je nach geplanter Aktivität stehen unterschiedliche Gutscheinarten zur Verfügung. Folgende Aktivitäten im Bereich des geistigen Eigentums werden durch Zuschüsse abgedeckt:
  • IP-Scans: bis zu 1.620 Euro
  • Marken und Geschmacksmuster: bis zu 700 Euro
  • Nationale Patente und Stand der Technik-Recherchen: bis zu 1.000 Euro
  • Europäische Patente und Rechtskosten: bis zu 2.500 Euro
  • Gemeinschaftlicher Sortenschutz: bis zu 1.500 Euro
Die Frist zur Beantragung einer Finanzhilfe läuft vom 2. Februar 2026 bis zum 4. Dezember 2026. Alle weiteren Informationen finden Sie auf der der Website des EUIPO.

 
 
 

EU-Aktionsplan für Frauen in Forschung, Innovation und Start-ups: Geben Sie Ihre Meinung ab!

Im Rahmen der Initiative „Gender Equality in the European Research Area“ verfolgt die EU-Kommission mit dem EU-Aktionsplan für Frauen in Forschung und Innovation (F&I) das Ziel, die EU bis 2030 zum weltweit attraktivsten Standort für Frauen in den Bereichen Forschung, Innovation und Start-ups zu machen. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland  mit 62,8 % im „She Figures Index Tool“ (Bericht 2024 „She Figures„ der Kommission) deutlich hinter Ländern wie Schweden mit 87,6 %. Der Index misst unter anderem die Beteiligung von Frauen in der Forschung sowie die Berücksichtigung der Geschlechterdimension in Forschung und Innovation. Weitere Dimensionen des „She-Figures Index“ umfassen Pipeline-Segregation, Forschungsfelder, beruflicher Aufstieg und Entscheidungsfindung. Zudem werden die Folgen der Unterrepräsentation von Frauen im MINT- Sektor analysiert und mögliche Strategien zur Förderung der Gleichstellung aufgezeigt.

Aktuell sammelt die Europäische Kommission Beiträge zu Herausforderungen für die Beteiligung von Frauen an Forschung und Innovation sowie zu Faktoren, die Frauen dazu bewegen, eine Karriere im MINT-Bereich einzuschlagen.

Bitte nehmen Sie bis zum 23. Februar 2026 an der Umfrage der EU-Kommission teil. Ihre Meinung ist gefragt!
 
 
 

EIC Transition: Starker Wettbewerb – Erfolg für die LMU München mit BayFOR-Unterstützung

Der Europäische Innovationsrat (EIC) hat im Februar 2026 die Ergebnisse der aktuellen EIC-Transition-Ausschreibung veröffentlicht. Aus insgesamt 611 eingereichten Anträgen wurden 40 Projekte ausgewählt, die nun Fördermittel von bis zu 2,5 Mio. Euro pro Projekt erhalten. Damit sollen vielversprechende Forschungsergebnisse näher an die Marktreife gebracht werden. Das Programm richtet sich an Technologien mit bereits nachgewiesenem wissenschaftlichem Potenzial und unterstützt die Validierung, Demonstration sowie die Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Ausgründungen und Deep-Tech-Start-ups.

Besonders freuen wir uns über den Erfolg eines Projekts aus München:
„iNSyT-ONE – Real-time single-particle quality control for quantum dots and nanomaterials“ wird von der Ludwig-Maximilians-Universität München koordiniert und mit rund 2,45 Mio. Euro gefördert. Das Vorhaben entwickelt neue Methoden zur Echtzeit-Qualitätskontrolle einzelner Nanopartikel und adressiert damit eine zentrale Herausforderung für industrielle Anwendungen von Quantendots und Nanomaterialien.

Als KMU-Beratung der BayFOR durften wir dieses Projekt im Antragsprozess intensiv unterstützen, insbesondere durch ein gezieltes Pitch-Training. Umso mehr freuen wir uns über den erfolgreichen Ausgang und gratulieren dem Projektteam herzlich.

Insgesamt werden drei Projekte von deutschen Einrichtungen koordiniert, davon zwei in Bayern. Neben dem Münchner Projekt zählen dazu Vorhaben unter Leitung des Helmholtz Zentrums München sowie der Technischen Universität Dresden. Damit fließen rund 7,4 Mio. Euro Fördermittel an deutsche Koordinatoren, davon etwa 4,9 Mio. Euro nach Bayern.

Die Ergebnisse verdeutlichen mit einer Erfolgsquote von 6,5 % erneut, wie hoch der Wettbewerb in europäischen Innovationsprogrammen ist und wie wichtig eine strategische Positionierung bereits in der Antragsphase ist. Für Start-ups ist die EIC-Transition-Förderung besonders relevant, da sie häufig die Grundlage für spätere Ausgründungen und Skalierungsschritte bildet.

Wir unterstützen weiterhin Forschungsteams und junge Unternehmen dabei, diese Chancen gezielt zu nutzen und ihre Technologien erfolgreich in EU-Förderprogramme zu bringen.

Bei Interesse an diesem Programm beraten wir Sie gerne. Sprechen Sie uns jederzeit an
 
 
 

IHI Call 12: Förderchance für Health- und MedTech-Start-ups

Für Start-ups im Gesundheits-, MedTech- oder Digital-Health-Bereich ist derzeit eine neue europäische Fördermöglichkeit geöffnet. Mit dem „IHI Call 12“ der „Innovative Health Initiative“ können seit dem 15. Januar 2026 Anträge eingereicht werden. Die Frist endet am 21. April 2026.

Der Call stellt rund 163 Mio. Euro an EU-Fördermitteln für internationale Forschungs- und Innovationsprojekte bereit. Start-ups können als Partner in Konsortien direkte Zuschüsse erhalten, um Technologien weiterzuentwickeln, zu testen oder gemeinsam mit Industrie- und Forschungspartnern zu validieren.

Die Finanzierung erfolgt über ein Public-Private-Modell: Mindestens 45 % des Projektbudgets werden durch Beiträge der beteiligten Organisationen eingebracht, meist durch Industriepartner in Form von Finanzierung, Personal, Infrastruktur oder Daten. Für Start-ups bedeutet das in der Regel, dass sie diese Beiträge nicht selbst leisten müssen, sondern von größeren Projektbudgets, Zugang zu Ressourcen und strategischen Partnerschaften profitieren.

Thematisch ist der Call offen angelegt und umfasst unter anderem die Bereiche integrierte Versorgung, Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie bessere Nutzung von Gesundheitsdaten. Projekte werden typischerweise von mehreren Partnern aus mindestens drei Ländern umgesetzt und bewegen sich häufig im Budgetbereich von 5 bis 15 Mio. Euro.

Wenn Sie prüfen möchten, ob diese Ausschreibung zu Ihrer Strategie passt, unterstützen wir Sie gerne bei der Einordnung, Partneridentifikation und Antragserstellung. Kontaktieren Sie uns jederzeit.

 
 
 

CELTIC-NEXT Spring Call 2026: Internationale Fördermöglichkeit für Digital-Start-ups

Mit dem „CELTIC-NEXT Spring Call 2026“ ist aktuell eine internationale Ausschreibung für Start-ups geöffnet. Projektskizzen können noch bis zum 24. April 2026 eingereicht werden. CELTIC-NEXT ist ein Innovationscluster der EUREKA-Initiative mit Fokus auf digitale Systeme und Kommunikationstechnologien wie Softwarelösungen, vernetzte Plattformen, datengetriebene Anwendungen, KI-basierte Dienste oder digitale Infrastruktur. Gefördert werden kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit klarer Perspektive auf wirtschaftliche Verwertung.

Für deutsche Start-ups bedeutet das konkret: Eine Beteiligung an internationalen Konsortien ermöglicht den Zugang zu öffentlicher Förderung für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Die Mittel werden nicht zentral von der EU vergeben, sondern über die jeweiligen nationalen Fördergeber der beteiligten Länder bereitgestellt. Deutschland gehört zu den unterstützenden Teilnehmerstaaten des aktuellen Calls. In Deutschland erfolgt die Förderung über das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), verwaltet durch VDI/VDE und DLR. Es werden 60 % Förderung für Start-ups, 50 % für KMU und 100 % für F&E-Einrichtungen bereitgestellt.

Zur Konsortialbildung stehen mehrere Unterstützungsangebote zur Verfügung. CELTIC-NEXT bietet ein Brokerage Tool über das Projektideen sichtbar gemacht und internationale Partner gefunden werden können. Zudem kann während der Vorbereitungsphase ein kurzer Projektabstract eingereicht werden, um informelles Feedback zur Passfähigkeit der Idee zu erhalten. Wir unterstützen Sie als BayFOR zusätzlich bei der Partneridentifikation, Konsortialstrukturierung und Abstimmung mit Förderstellen.

Key Facts – CELTIC-NEXT-Spring-Call-Projekte:

  • Konsortium: typischerweise 4–15 Partner aus Industrie, KMU, Forschungseinrichtungen, Hochschulen oder öffentlichen Einrichtungen
  • Internationale Beteiligung: empfohlen 3–7 Länder (mehr als zwei EUREKA-Länder)
  • Projektbudget: meist etwa 3–15 Mio. Euro Gesamtvolumen
  • Laufzeit: ca. 24–48 Monate, häufig rund 36 Monate
  • Projektansatz: Die Konsortien sollen die gesamte Technologie- und Marktwertschöpfungskette abbilden und klare wirtschaftliche Verwertungsperspektiven aufzeigen
 
 

Nächste Veranstaltungen

26. Februar 2026: Bayerisch-Tschechische Netzwerkveranstaltung zu batteriebezogenen Ausschreibungen aus EU-Programmen für Forschung und Innovation, Prag, Tschechien

Ziel dieses Networking-Events ist es, Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft aus Bayern und Tschechien zusammenzubringen, um tragfähige EU-Projektanträge mit Schwerpunkt Batterie zu entwickeln. Die Veranstaltung wird von den Nationalen Kontaktstellen (NKS) beider Länder und der BayFOR organisiert und vom Enterprise Europe Network (EEN) unterstützt. Sie bietet ausschreibungsspezifische Informationen aus erster Hand und schafft Raum für gezielte Partnersuche auf Basis konkreter Projektideen. Zudem bietet die Veranstaltung einen aktuellen Überblick und Call-spezifische, detaillierte Informationen sowie eine hervorragende Networking-Plattform. Eine ausführliche Agenda finden Sie hier. Die Präsenzveranstaltung findet im Technology Centre Prague statt, die Anmeldung erfolgt über die Website der BayFOR.

6. Mai 2026: EUREKA Global Innovation Summit, Basel, Schweiz

Am 6. Mai findet in Basel (SCH) der „Global Innovation Summit 2026“ statt, die jährliche Auftaktveranstaltung des internationalen Netzwerks EUREKA. Dieses Jahr wird die Veranstaltung von Innosuisse in der Schweiz (EUREKA Chair Country 2026) organisiert. Das Netzwerk organisiert zusammen mit zahlreichen EEN-Partnern den Matchmaking-Teil des Events.  Die Veranstaltung zeichnet sich durch ein internationales Publikum, inspirierende Keynotes und einen starken Fokus auf das Matchmaking für internationale Projekte aus. Der thematische Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Vernetzung verschiedener Bereiche der Biotech-Branche. Der Global Innovation Summit findet gleich im Anschluss nach dem jährlichen „Swiss Biotech Day“ statt und zielt darauf ab, das Schweizer Biotech-Ökosystem mit globalen Unternehmen und Wissenschaftlern zu vernetzen, um die internationale Zusammenarbeit zu stärken. Anmelden können Sie sich bei der B2Match-Seite des Veranstalters.


 
 
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Bei Interesse an einem der folgenden Profile stehen wir Ihnen gerne für weitere Informationen oder eine Vernetzung zur Verfügung!

European consortium seeks AI, energy, and circular bioeconomy partners for Horizon Europe Cluster 5 proposal

A consortium is preparing a Horizon Europe Cluster 5 proposal focused on developing an AI-driven circular bioenergy system combining hemp pellets, organic waste valorisation, and carbon-removal technologies. The project aims to integrate artificial intelligence, energy conversion processes, and digital optimisation tools within a real-world living lab environment. Partners are sought across Europe, including industrial SMEs working in biomass or energy technologies, AI and digital twin developers, research organisations, as well as experts in impact assessment, policy, or dissemination. Organisations capable of contributing to system validation, optimisation, replication, or coordination activities are encouraged to participate.

More Details on the EEN Website.

Polish R&D institute seeks German SME partner for coatings and raw materials development under INNOGLOBO programme

AA Polish research institute specialising in organic coatings and paint formulation is preparing a collaborative project and is looking for a German SME partner active in developing or producing raw materials for the coatings industry. The cooperation focuses on sustainable and bio-based materials, advanced additives, and niche technologies for paint and coating applications aligned with circular and low-carbon objectives.The institute brings expertise in developing and testing coating formulations, evaluating durability and functional properties, and scaling experimental materials to pilot batches. It seeks an SME capable of raw-material development, industrial scaling, commercialisation input, and market insight to support implementation and deployment of project results.

More Details on the EEN Website.


 
 
Bereich KMU-Beratung
Natalia García Mozo
 

Angaben gemäß § 5 TMG

Bayerische Forschungsallianz
(Bavarian Research Alliance) GmbH
Prinzregentenstr. 52
80538 München
Deutschland

Vertreten durch

Martin Reichel
Geschäftsführer

Registereintrag

Eintragung im Handelsregister:
München, HRB 163807

Kontakt

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz:
DE 814814471

Bildnachweis

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